Läuten der Glocken

Zu Beginn der Corona-Krise haben die Evangelischen Kirchen und die Katholischen Bistümer in Hessen verabredet, täglich die Glocken zu läuten und so einen gemeinsamen Impuls zum Gebet zu geben. In vielen Orten läuteten die Glocken um 19.30 Uhr in manchen mittags um 12.00 Uhr. Angesichts der Tatsache, dass in den Kirchen keine Gottesdienste gefeiert werden konnten, war das Geläut eine hörbare Bitte, im persönlichen Gebet an die Kranken und Sterbenden, an die in Quarantäne Lebenden und vor allem an die im Gesundheitsdienst Tätigen zu denken. Mit dem Pfingstfest endet diese Regelung und wir kehren auch im Linsengericht zurück zu den alten Läuteordnungen in unseren Orten.

Der Prälat der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Bernd Böttner, betont in einer Mitteilung der Landeskirche: «Auch wenn das «Corona-Läuten» endet, ruft das tägliche Läuten der Glocken am Morgen, am Mittag und am Abend zum kurzen Innehalten und zum persönlichen Gebet.»

Sollten eigene Worte zum Beten fehlen, dann ist es gut, wenn man sich an Worte anlehnen kann, die andere vorgebetet haben, etwa an die Worte des Vaterunsers.

Weitere Gebete finden Sie etwa im Gesangbuch oder auch unter https://www.ekkw.de/aktuell/meldung/aktuell_30383.htm

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