Anmeldung zur Konfirmation 2021

In der Ev. Kirchengemeinde Linsengericht kann die Anmeldung für die Konfirmation 2021 aufgrund der derzeitigen Situation nicht wie geplant stattfinden. Eltern und Familien, die ihre Kinder zur Konfirmation 2021 anmelden möchten, finden Informationen und Anmeldeunterlagen hier auf unserer Homepage getrennt nach der Zugehörigkeit zu den Pfarrämtern. Die Anmeldung sollte umgehend im Ev. Gemeindebüro, Hauptstraße 32, 63589 Linsengericht – Altenhaßlau eingehen, damit für das kommende Jahr geplant werden kann. Sie kann auch per E-Mail an gemeindebuero@evkl.de gesendet werden. Am Konfirmandenunterricht nehmen in der Regel Schülerinnen und Schüler teil, die nach den Sommerferien das 8. Schuljahr besuchen.

Telefonische Rückfragen können direkt an die Pfarrämter gerichtet werden:

Pfarramt I – Altenhaßlau (Tel. 71116)

Pfarramt II – Großenhausen/Waldrode – Lützelhausen (Tel. 68914)

Pfarramt III – Eidengesäß – Geislitz/Hof Eich (Tel. 73174)

Anmeldeunterlagen Pfarramt I – Altenhaßlau

Anmeldung-Pfarramt-I-Altenhaßlau

Anmeldeunterlagen Pfarramt II – Großenhausen/Waldrode – Lützelhausen

Anmeldung-Pfarramt-II-Großenhausen-Waldrode-Lützelhausen

Anmeldeunterlagen Pfarramt III – Eidengesäß – Geislitz/Hof Eich

Anmeldung-Pfarramt-III-Eidengesäß-Geislitz-Hof-Eich

Kirche von zu Hause: Glauben und Gemeinde leben


Wöchentlicher Video-Gottesdienst

An jedem Sonntag können Gläubige ab 9.00 Uhr eine Video-Andacht sehen. Diese Video-Andacht ist über alle Onlinekanale der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck – Internetseite www.ekkw.de; Youtube und Facebook – abrufbar. Am Pfingstonntag, dem 31. Mai 2020, hält Oberlandeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß die Video-Andacht. Sie liegt in schriftlicher Form auch als Gottesdienst ‚to go‘ in den Kirchen und in einigen Geschäften zum Mitnehmen aus.

Unter der Rufnummer 0561-9378-380 ist täglich eine Telefonandacht eines Pfarrers oder einer Pfarrerin aus Hessen zu hören.


Podcasts, Twaudes, Twomplets

Für die täglichen geistlichen Impulse kommen andere digitale Formate zum Einsatz: Unter dem Motto „Wort zum Tag“ werden Podcasts auf ekkw.de eingestellt. Auf Twitter finden täglich zwei Andachten statt. Morgens um 7:00 Uhr gibt es eine „Twaudes“ (Wortschöpfung aus Twitter und Laudes) und abends um 21:00 Uhr ein „Twomplet“ (Wortschöpfung aus Twitter und Complet). Wer mag, kann unter http://www.ekkw.de/blick-in-die-kirche/einblicke/bonus_18562.htm ein Heft mit Gebeten auch für Krisenzeiten herunterladen.


Virtuelle Gebetswand

Unter www.ekkw.de eröffnet eine „vituelle Gebetswand“ Besuchern und Besucherinnen der landeskirchlichen Internetseite die Möglichkeit, Gebete mit anderen zu teilen.


Impulse und Anregungen für Kirche von zu Hause

Als besonderes liturgisches Angebot werden auf www.ekkw.de Materialien, Tipps, Links und Hilfestellungen bereitgestellt, mit denen Gottesdienst und Glaube allein oder gemeinsam auch in Zeiten von Corona gelebt werden können. Über die landeskirchliche Internetseite ist auch das Onlineportal der Kasseler Lektorenpredigt erreichbar. Dort werden Haus- und Lesegottesdienste für den jeweils kommenden Sonntag für alle Interessierten kostenfrei zur Verfügung gestellt.

„Den Hunger nach Leben und die Sorge um Leben klug miteinander verbinden.“

Wort der Bischöfin zur Wiederaufnahme von Gottesdiensten

Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann, wendet sich am Sonntag ‚Kantate‘, dem 10. Mai 2020, anlässlich der Wiederaufnahme von Gottesdiensten in manchen Gemeinden in einer Kanzelabkündigung an die evangelischen Gemeindemitglieder. Sie weist darauf hin, dass sich die Gemeinden voraussichtlich noch lange in einer veränderten „Normalität“ einrichten müssten. Dabei hoffe sie, dass es gelinge, in den Regionen vielfältige Gottesdienstkonzepte zu entwickeln, die niemanden gesundheitlich gefährdeten und zugleich möglichst vielen Menschen das Hören von Gottes froher Botschaft ermöglichten. Die Bischöfin ermuntert dazu, die Bedingungen vor Ort kreativ zu nutzen: „Wer eine große Kirche hat, feiert Kurzgottesdienste im Kirchengebäude; wer einen großen Platz oder eine große Wiese und eine gute Lautsprecheranlage hat, feiert Gottesdienste auf dem Klappstuhl im Freien; die dritten feiern miteinander am Telefon und die vierten stellen einen Gottesdienst ins Internet. Nicht alle müssen alles machen.“ Die „neue Normalität“ werde den Gläubigen weiterhin Geduld, Besonnenheit und Durchhaltevermögen abverlangen.

In einem Rückblick auf die letzten Wochen stellt Hofmann fest, dass mitten im Stillstand Neues gewachsen sei. Viele kreative Formen seien entstanden, um Menschen u.a. über das Internet, Fernsehen, Radio und in Telefonandachten zu erreichen. Trotz der Unterbrechung vieler kirchlicher Angebote seien wesentliche Seiten an Kirche mit geschärften Sinnen wahrgenommen worden. Man habe gelernt, wie wichtig Sorgenetze in der Gesellschaft seien und welche Bedeutung Seelsorge habe, damit Menschen nicht allein seien, auch im Sterben nicht. Man habe Wege gesucht, „damit die, denen alles zu viel wird, sich ihren Kummer von der Seele reden können und Trost erleben und damit die, die um ihre Existenz fürchten – bei uns und weltweit – Solidarität erleben.“ All das werde es weiterhin brauchen: „Wir können daran wachsen und entdecken, worauf es ankommt: Den Hunger nach Leben und die Sorge um Leben klug miteinander zu verbinden.“

Die Kanzelabkündigung im Wortlaut:

„Singet dem Herrn ein neues Lied, denn der Herr tut Wunder!“ Psalm 98.1

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

heute, am Sonntag Kantate, dürfen nach 8 Wochen Unterbrechung erstmals wieder Gemeindegottesdienste in unseren Kirchen stattfinden. Viele von Ihnen haben es vermisst, sich sonntags auf den Weg in „Ihre“ Kirche zu machen, vertraute Menschen zu treffen und miteinander Gottes Wort zu hören, zu singen und zu beten. Manche haben sich gefreut über die vielen neuen Wege, die wir in den letzten acht Wochen entdeckt haben, um weiter Gottesdienst zu feiern: im Fernsehen, Radio, in Telefonandachten, bei Gottesdiensten im Internet, oder bei Gottesdienst „to go“ für Zuhause. Und manche, die sonntags nicht regelmäßig in den Gottesdienst gehen oder den Weg nicht mehr schaffen, haben sich gefreut, auf diesen Wegen mitfeiern und teilhaben zu können. Mitten im Stillstand ist Neues gewachsen.

Die Gottesdienste, die wir jetzt feiern können, werden sich von denen vor dem 15. März unterscheiden: Zwei Meter Sicherheitsabstand, beschränkte Besucherzahl, Maske tragen, kein Handschlag beim Friedensgruß oder beim Abschied an der Tür, Abendmahl nur unter besonderen, sehr strikten Hygienevorschriften. Persönlich finde ich besonders traurig, zumal am Sonntag Kantate, dass wir nicht miteinander singen können. Gemeinsames Singen hat die höchste Ansteckungsgefahr, wie bittere Erfahrungen von Chören in anderen Ländern zeigen. Vieles, was christliche Gemeinschaft spürbar macht, wird weiter nicht möglich sein. Umso mehr bleibt es unsere Aufgabe, dass wir konzentriert aufeinander hören und einander wahrnehmen.

Wir werden uns voraussichtlich noch lange in einer veränderten „Normalität“ einrichten und kreative Wege suchen müssen, um „dem Herrn ein neues Lied zu singen“. Ich hoffe sehr, dass es gelingt, in den Regionen vielfältige Gottesdienstkonzepte zu entwickeln, die zwei zentrale Anliegen verknüpfen: Niemand wird gesundheitlich gefährdet und möglichst viele hören Gottes frohe Botschaft in analogen und digitalen Gottesdiensten. Darum möchte ich die Verantwortlichen ermuntern, weiterhin kreativ zu sein und Verschiedenes zu kombinieren, ohne das Neue zusätzlich zu allem Bisherigen anzubieten. Vielmehr: Wer eine große Kirche hat, feiert Kurzgottesdienste im Kirchengebäude; wer einen großen Platz oder eine große Wiese und eine gute Lautsprecheranlage hat, feiert Gottesdienste auf dem Klappstuhl im Freien; die dritten feiern miteinander am Telefon und die vierten stellen einen Gottesdienst ins Internet. Nicht alle müssen alles machen. Darum werden manche Gemeinden warten, bis sie wieder Gottesdienste in Kirchenräumen feiern. Die Situation vor Ort ist unterschiedlich und soll vor Ort verantwortlich entschieden werden. Dazu möchte ich ausdrücklich ermutigen.

Die „neue Normalität“ wird uns weiterhin Geduld, Besonnenheit und Durchhaltevermögen abverlangen. Wie Noah in der Arche, so sitzen wir weiterhin und hoffen, dass die Katastrophe vorbeigeht; wir werden Tauben und Raben aussenden und warten, welche Botschaft sie uns bringen. Und das Land wird anders aussehen, wenn die Pandemie vorbei ist. Doch Gottes Bogen leuchtet über uns und sagt uns seinen Segen und Schutz zu. Er verspricht uns: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (Gen 8,22)

Wir haben in den letzten Wochen viel Neues entdeckt und trotz der Unterbrechung vieler kirchlicher Angebote wesentliche Seiten an Kirche mit geschärften Sinnen wahrgenommen. Wir haben gelernt, wie wichtig Sorgenetze in unserer Gesellschaft sind und welche Bedeutung Seelsorge hat, damit niemand ganz allein ist, auch im Sterben nicht. Wir haben Wege gesucht, damit die, denen alles zu viel wird, sich ihren Kummer von der Seele reden können und Trost erleben und damit die, die um ihre Existenz fürchten – bei uns und weltweit – Solidarität erleben. All das wird es weiterhin brauchen. Wir können daran wachsen und entdecken, worauf es ankommt: Den Hunger nach Leben und die Sorge um Leben klug miteinander zu verbinden. Das ist für die Kirche keine völlig neue Herausforderung, wie ein Blick ins Neue Testament zeigt. Darum gilt auch für uns, was Paulus der Gemeinde in Rom schreibt:

„Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet, teilt das, was ihr habt und seid gastfreundlich.“ (Röm 12,12f)

Einen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen

Dr. Beate Hofmann
Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Orgel ist in die Martinskirche zurückgekehrt

Pünktlich zu Ostern sollte sie fertig sein, die Orgel in der Martinskirche in Altenhaßlau. Wegen der Renovierung der Kirche war sie seit 2017 verpackt und teilweise ausgelagert. Nun konnte Orgelbaumeister Andreas Schmidt aus Altenhaßlau, der die Orgel im Jahre 1998 für die Martinskirche gebaut hatte, die Orgel nach gründlicher Reinigung und Überarbeitung wieder in der Martinskirche aufbauen. Damit findet die Innenrenovierung auch optisch ihren Abschluss und die Martinskirche präsentiert sich den Besucherinnen und Besuchern in einem neuen, einheitlichen Gewand.

Damit – vor allem die Gemeindeglieder – einen Eindruck vom Klang der Orgel erhalten, hat der Orgelsachverständige und Kantor Klaus Vogt, Bad Orb, zwei Orgelstücke ‚Zwischen Karfreitag und Ostern‘ auf der Orgel eingespielt: J.S. Bach: Orgelchoral über „O Haupt voll Blut und Wunden“ und eine eigene Improvisation über „Christ ist erstanden“ als Klang-Mosaik zur Vorstellung verschiedener Register der überarbeiteten Orgel. Die Aufnahme stammt von Rudi Schnürer, Altenhaßlau.

Vorschulkinder aus Eidengesäß erkunden die örtliche Bücherei

Kürzlich haben die Vorschulkinder des Kindergartens Lummerland die Evangelische Bücherei Eidengesäß/Geislitz in der Weißen Taube in Eidengesäß besucht. Ihren kurzen Weg aus dem Kindergarten in die Bücherei begleiteten die Erzieherinnen Brigitte Hofmann und Jacqueline Tratzki.

Die Büchereimitarbeiterinnen Barbara Leinhos und Hildegard Mock haben sich über den Besuch gefreut und ihnen das Bilderbuch „Franklins Buchhandlung“ von Jan Campbell vorgelesen und mit ihnen erkundet.

Franklin, ein lieber Drache, liest alles gern – von Apfelkuchenrezepten über Sachbücher bis hin zu Büchern über Kung-Fu-Kämpfer.

Als der Drache Franklin Luna, auch eine begeisterte Leserin, trifft, gelingt es ihnen, auch andere zum Lesen zu bringen und ihre fliegende Buchhandlung mit den unterschiedlichsten Büchern zu nutzen.

Auch bei den Vorschulkindern gibt es schon einige eifrige Nutzer der Bücherei.

Die Büchereimitarbeiterinnen hoffen, weitere junge Leserinnen und Leser für die Ausleihe zu gewinnen.

Die Bücherei ist jeden Mittwoch (außer in den Schulferien) in der Zeit von 17.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Mein Tipp: Neue kostenlose App XRCS

Spiritualität für unterwegs

Im Alltag einmal durchatmen, die eigene Mitte finden, ein paar Minuten für sich reservieren und für Gott – das ist gar nicht so einfach. Eine App für das Smartphone (oder Tablet) soll dabei nun helfen. Entwickelt wurde sie von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers.

XRCS lautet der Titel des kostenfreien Programms. Die App ist leicht zu nutzen. Beim Start kann man zunächst zwischen „Inspiration“ und „Exerzitien“ wählen.

Bei Inspiration bekommt der Nutzer über den Tag verteilt ein bis drei (je nach Einstellung) kurze Impulse in Form einer Frage. Dafür, so die Idee, soll man sich eine Minute Zeit nehmen, sich eine Minute lang seinem Alltag unterbrechen lassen. Die Frequenz und ein Zeitfenster für die Impulse können vorab ausgewählt werden.

Mehr Zeit benötigen XRCS-Nutzer für den Exerzitien-Modus. Dabei gibt es die Wahl zwischen drei, fünf und sieben Impulsen, auch die Dauer der jeweiligen Einheiten variiert von fünf bis 25 Minuten. Wiederkehrende Fragen, Zeit für Stille, Gebet und Nachdenken – das sind Elemente der Übungen.

Viele zusätzliche Informationen zur App und zu der Aktion dahinter sind auf der passenden Internetseite zu finden: www.xrcs.de.

Die App XRCS ist kostenlos, aber umsonst ist sie ganz sicher nicht, sondern im besten Fall sogar sehr wertvoll.

Die Spiritualitäts-App XRCS ist kostenlos erhältlich im App-Store und bei Google Play.

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