Mit-Mach-Gottesdienst

Unser nächster Mit-Mach-Gottesdienst findet an einem besonderen Sonntag statt. Am 1. September 2019 ist nämlich ökumenischer Schöpfungstag, der hessenweit im Meerholzer Schlossgarten gefeiert wird. Mit dem Thema „Salz der Erde“ stimmen wir uns auf diesen Tag ein. Ihr wisst sicher, dass Suppe ohne Salz nicht schmeckt. Salz „kann“ aber noch viel mehr. Dazu wird es Einiges zu probieren und zu entdecken geben. Außerdem hat Jesus zu seinen Freunden gesagt: „Ihr seid das Salz der Erde.“ Was damit wohl gemeint ist? Am 1. September werden wir uns dazu Gedanken machen. Wir laden herzlich ein zum Mit-Mach-Gottesdienst um 10.30 Uhr in die Großenhäuser Kirche und zum anschließenden Kirchenkaffee in den Gemeinderaum.

Familienfest in der Weißen Taube – 18. Nachkerb wieder einmal anders

Nach dem Erfolg vom letzten Jahr, hat der Vorstand des Förderveins „Weiße Taube“ beschlossen, auch in diesem Jahr ein Familienfest in der „Weißen Taube“ zu veranstalten.
Das Fest findet zum traditionellen Termin der Eidengesäßer Nachkerb am Samstag, 31. August statt. Begonnen wird um 14 Uhr mit einem Gottesdienst. Anschließend gibt es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen.
Für Kinder wird es wieder eine Hüpfburg geben und die Gemeindebücherei, die an diesem Tag geöffnet ist, bietet eine Vorlese-Ecke für die jüngsten Besucher an.
Spannend wird es anschließend bei der Verlosung gespendeter Preise. So gibt es auch in diesem Jahr wieder Selbstgemachtes sowie zahlreiche Gutscheine zu gewinnen.
Für das leibliche Wohl ist mit Gegrilltem, Salaten und gekühlten Getränken wie immer bestens gesorgt.
Gegen 18 Uhr wird dann die „Hoffest-Band“ die Besucher musikalisch unterhalten. Mit ihrer Musik hat die Band schon im letzten Jahr für viel Stimmung gesorgt und wird auch in diesem Jahr wieder ein Höhepunkt des Familienfestes sein.
Der Förderverein Weiße Taube freut sich über zahlreiche Besucher des Familienfestes. Der Erlös kommt ausschließlich der Erhaltung der Weißen Taube zu Gute.









Neues aus der Martinskirche

Noch immer wird im Kircheninnenraum der Martinskirche kräftig gearbeitet.

Der neue Fußboden

Bereits im April konnte der neue Fußboden im Kirchenschiff fertiggestellt werden. Dabei wurden noch intakte, wiederverwendbare Sandsteinplatten und neu hergestellte Sandsteinplatten eingesetzt. Die neuen Platten wurden mit einem speziellen Sägeverfahren bearbeitet, damit sie die gleiche Oberflächenstruktur wie die alten Platten aufweisen. So konnte gewährleistet werden, dass alt und neu gut zusammenpassen und ein gleichmäßiges Erscheinungsbild entsteht. Abschließend wurde der Plattenbelag mit einem farblich passenden, beigen Mörtel verfugt.

Arbeiten an Decken und Wänden

Der neue Bodenbelag wurde nach der Fertigstellung mit diffusionsoffenen Stoffbahnen als Oberflächenschutz abgedeckt. Anschließend ist der Kircheninnenraum innerhalb einer Woche vollständig eingerüstet worden – man kann also die Kirchendecke direkt berühren. Das ist eine Grundvoraussetzung für die restauratorischen Arbeiten an der Decke. Zunächst sind zusammen mit dem leitenden Restaurator schadhafte Putzbereiche, wie z.B. kleinere und größere Rissbildungen oder durch Feuchtigkeit entfestigte Stellen begutachtet worden. Dabei ist der jeweils erforderliche Handlungsbedarf für die Instandsetzung der Schäden festgelegt worden.

Nun werden Fehlstellen und Risse mit dem historischen Bestand entsprechenden Kalkputzmörteln repariert. Nach deren Trocknung werden zunächst die Deckenputzflächen mit bis zu fünf dünnen Kalkanstrichlagen gestrichen. Anschließend muss das Innengerüst zur Bearbeitung der Wandflächen umgebaut werden.

Elektrobauarbeiten

Für die neue Kirchenbeleuchtung, für die akustische Anlage und für die neue elektrische Heizungsanlage mussten zahlreiche Leitungen verlegt werden. Überwiegend sind diese im Bereich des neuen Kirchenbodens und im Bereich der Emporendecke angeordnet worden, um neue Kabelschlitze in den z. T. noch mittelalterlichen, wertvollen Putzbeständen vermeiden zu können.

Anstrich/Fassung der hölzernen Einbauten und Ausstattungsgegenstände

Erst wenn Decken und Wände vollständig fertiggestellt sind, kann die Bearbeitung der Emporen, der Emporen-Treppe und der Kirchenbänke beginnen. Neben diversen Reparaturen, steht dann auch die farbliche Neufassung auf dem Programm. Die endgültige Entscheidung über deren Aussehen wird vom Kirchenvorstand nach dem Umbau des Innengerüstes getroffen werden.

Matthias Frischmuth, Architekt

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