Ostergottesdienste in unserer Gemeinde

Ostern 2021 – noch immer bestimmt die Corona-Pandemie unser Zusammenleben. Gleichwohl feiern wir Ostern, auch in diesem Jahr! Wir feiern die Auferstehung, feiern neues Leben dort, wo zuvor alles nur tot zu sein schien. In unserer Gemeinde bieten wir unterschiedliche Präsensgottesdienste zu Ostern an: Am Karsamstag feiern wir die Osternacht um 21.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Ev. Kirche in Geislitz. Am 1. Ostertag ist dann um 10.00 Uhr Ostergottesdienst in der Ev. Kirche in Eidengesäß und ebenfalls um 10.00 Uhr ist Gottesdienst in der Ev. Kirche in Großenhausen (Für diesen Gottesdienst bitten wir um Anmeldung im Ev. Pfarramt II/Großenhausen, Tel. 68914)

Mit Ostern 2021 – open air wollen wir in Altenhaßlau versuchen, die Osterbotschaft auch in diesem Jahr in die Welt zu bringen. Hier werden Helfer*innen am Ostersonntag, ab 4.30 Uhr das Osterlicht im Ort verteilen. Ab 5.30 Uhr wollen wir dann die Auferstehung feiern an der Martinskirche in Altenhaßlau – open air.

Wer das Osterlicht haben möchte, meldet das bitte mit der beigefügten Anmeldung (Flyer) bis zum Karfreitag, 19.00 Uhr im Ev. PfarramtI/Altenhaßlau, Hauptstraße 3 an. Stellen Sie dann bitte am Ostermorgen ein Gefäß mit Kerze (Glas, Laterne, o.ä.) gut sichtbar vor ihre Haustüre. Die Helfer*innen werden dann das Osterlicht bei Ihnen entzünden.

Wer mithelfen möchte bei der Verteilung des Osterlichtes in Altenhaßlau, kreuzt das bitte ebenfalls auf der Anmeldung (Flyer) an. Wir freuen uns über Ihre Mithilfe! Ein informatives Vortreffen findet am Karsamstag, 3. April 2021, um 16.00 Uhr in der Martinskirche statt.

Und auch wer an der Feier der Osternacht um 5.30 Uhr an der Martinskirche teilnehmen möchte, kreuzt das bitte auf der Anmeldung an und gibt diese ausgefüllt ebenfalls bis zum Karfreitag, 19.00 Uhr im Pfarramt I/ Altenhaßlau, Hauptstraße 3, ab. Am 2. Ostertag laden wir dann zu einem Gesamtgemeindegottesdienst, um 10.00 Uhr in die Ev. Kirche in Geislitz ein.

Einen Flyer mit Anmeldung zur Osternacht in Altenhaßlau finden Sie hier:

2021.03.27.Flyer-Osternacht.Altenhaßlau

Andachten am Gründonnerstag

Verbunden mit dem Gründonnerstag ist die Erinnerung an die Einsetzung des Abendmahls durch Jesus am letzten Abend, als er mit seinen Jüngern zusammen war. In diesem Jahr müssen wir auch in unserer Gemeinde auf die sonst gewohnten, besonderen Abendmahlsfeiern am Gründonnerstag verzichten. Gleichwohl laden wir ein zu Andachten um 19.00 Uhr in der Martinskirche in Altenhaßlau, in der Ev. Kirche in Eidengesäß und in der Ev. Kirche in Großenhausen. In der Martinskirche in Altenhaßlau wird in diesem Jahr der Bericht von der Fußwaschung aus dem Johannesevangelium (Joh. 13) im Mittelpunkt des Nachdenkens stehen.

Corona-Virus…

Am 07. Juni sind die Kirchen zu den Gottesdienstzeiten in allen Orten des Linsengerichts geöffnet. Es finden keine Gottesdienste statt. Gemeindeglieder und Gäste können in dieser Zeit die Kirchen für eine persönliche Andacht oder ein Gebet aufsuchen.

Natürlich gelten auch in den geöffneten Kirchen und bei Gottesdiensten die verordneten Hygiene- und Abstandsregeln!

Bis auf Weiteres finden in der Ev. Kirchengemeinde Linsengericht keine Gruppen- und Gemeindeveranstaltungen statt!!!

Ideen für „Kirche von zu Hause“ finden Sie unter https://www.evkl.de/kirche-von-zu-hause-glauben-und-gemeinde-leben/


Gemeinsames Hilfsangebot in einer besonderen Zeit – Nachbarschaftshilfe

Aktuell organisiert der katholische Pastoralverbund St. Raphael-Kinzigtal gemeinsam mit dem evangelischen Kooperationsraum Kinzigaue und der Stadt Gelnhausen sowie Stadtmarketing und Gewerbe-Verein Gelnhausen und die Gemeinde Linsengericht einen Hilfsdienst für die Versorgung der von einer Isolation im Kontext des Corona Virus am härtesten betroffenen Mitbürger in unseren Gemeinden.

Sind Sie von Quarantäneempfehlungen für Risikogruppen, die aufgrund Ihrer persönlichen Situation nicht mehr ihre Unterkunft verlassen sollen betroffen? In diesem Fall übernehmen Freiwillige für Sie das Einkaufen sowie weitere notwendige Erledigungen im Rahmen der Möglichkeiten.

Nutzen Sie das Hilfsangebot der freiwilligen Helfer zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihrer Mitmenschen und melden Sie sich bei der von der Gemeinde Linsengericht eingerichteten zentralen Anlauf- und Koordinationsstelle: Tel. 06051-709171 oder Mail hilfe@linsengericht.de

Die Dynamik des Geschehens ist nicht absehbar – jedoch nutzen wir jetzt die uns verfügbaren Möglichkeiten uns vorzubereiten.

Sie gehören nicht zu den Risikogruppen und haben Interesse „Freiwilliger Helfer“ zu werden? Sehr gerne hierfür bei den gleichen Kontaktstellen melden. Es werden möglicherweise viele Hände benötigt, vielleicht mehr als wir momentan ahnen.

Weitere Informationen und die ständig notwendigen Aktualisierungen finden Sie im Internet unter: https://www.linsengericht.de/rathaus-politik/coronavirus-aktuelle-informationen/hilfenetzwerk/

Eine besondere Zeit die „Miteinander“ braucht – auch ermöglicht.

Herzlichen Dank – die Organisatoren


Seelsorge

Nutzen Sie die Angebote der Seelsorge gerne auch telefonisch oder per Mail. Die Kontakte finden Sie unter https://www.evkl.de/pfarrer-innen/ oder unter https://www.evkl.de/rat-hilfe/


Beerdigungen

Für Beerdigungen gelten bis auf Weiteres besondere behördliche Anordnungen, denen wir in unserer Kirchengemeinde folgen:

Der Teilnehmerkreis bei Beerdigungen ist begrenzt! Die Vorgaben der Höchstzahlen für Trauerfeiern sind einzuhalten.

Wir bitten für diese Regelungen um Verständnis.


Besuche

Besuche, insbesondere zu Geburtstagen finden bis auf Weiteres nicht statt. Wenn es möglich ist, finden Jubilare einen Geburtstagsgruß ihrer Kirchengemeinde im Briefkasten.

Auch hierfür bitten wir um Verständnis.

„Den Hunger nach Leben und die Sorge um Leben klug miteinander verbinden.“

Wort der Bischöfin zur Wiederaufnahme von Gottesdiensten

Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann, wendet sich am Sonntag ‚Kantate‘, dem 10. Mai 2020, anlässlich der Wiederaufnahme von Gottesdiensten in manchen Gemeinden in einer Kanzelabkündigung an die evangelischen Gemeindemitglieder. Sie weist darauf hin, dass sich die Gemeinden voraussichtlich noch lange in einer veränderten „Normalität“ einrichten müssten. Dabei hoffe sie, dass es gelinge, in den Regionen vielfältige Gottesdienstkonzepte zu entwickeln, die niemanden gesundheitlich gefährdeten und zugleich möglichst vielen Menschen das Hören von Gottes froher Botschaft ermöglichten. Die Bischöfin ermuntert dazu, die Bedingungen vor Ort kreativ zu nutzen: „Wer eine große Kirche hat, feiert Kurzgottesdienste im Kirchengebäude; wer einen großen Platz oder eine große Wiese und eine gute Lautsprecheranlage hat, feiert Gottesdienste auf dem Klappstuhl im Freien; die dritten feiern miteinander am Telefon und die vierten stellen einen Gottesdienst ins Internet. Nicht alle müssen alles machen.“ Die „neue Normalität“ werde den Gläubigen weiterhin Geduld, Besonnenheit und Durchhaltevermögen abverlangen.

In einem Rückblick auf die letzten Wochen stellt Hofmann fest, dass mitten im Stillstand Neues gewachsen sei. Viele kreative Formen seien entstanden, um Menschen u.a. über das Internet, Fernsehen, Radio und in Telefonandachten zu erreichen. Trotz der Unterbrechung vieler kirchlicher Angebote seien wesentliche Seiten an Kirche mit geschärften Sinnen wahrgenommen worden. Man habe gelernt, wie wichtig Sorgenetze in der Gesellschaft seien und welche Bedeutung Seelsorge habe, damit Menschen nicht allein seien, auch im Sterben nicht. Man habe Wege gesucht, „damit die, denen alles zu viel wird, sich ihren Kummer von der Seele reden können und Trost erleben und damit die, die um ihre Existenz fürchten – bei uns und weltweit – Solidarität erleben.“ All das werde es weiterhin brauchen: „Wir können daran wachsen und entdecken, worauf es ankommt: Den Hunger nach Leben und die Sorge um Leben klug miteinander zu verbinden.“

Die Kanzelabkündigung im Wortlaut:

„Singet dem Herrn ein neues Lied, denn der Herr tut Wunder!“ Psalm 98.1

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

heute, am Sonntag Kantate, dürfen nach 8 Wochen Unterbrechung erstmals wieder Gemeindegottesdienste in unseren Kirchen stattfinden. Viele von Ihnen haben es vermisst, sich sonntags auf den Weg in „Ihre“ Kirche zu machen, vertraute Menschen zu treffen und miteinander Gottes Wort zu hören, zu singen und zu beten. Manche haben sich gefreut über die vielen neuen Wege, die wir in den letzten acht Wochen entdeckt haben, um weiter Gottesdienst zu feiern: im Fernsehen, Radio, in Telefonandachten, bei Gottesdiensten im Internet, oder bei Gottesdienst „to go“ für Zuhause. Und manche, die sonntags nicht regelmäßig in den Gottesdienst gehen oder den Weg nicht mehr schaffen, haben sich gefreut, auf diesen Wegen mitfeiern und teilhaben zu können. Mitten im Stillstand ist Neues gewachsen.

Die Gottesdienste, die wir jetzt feiern können, werden sich von denen vor dem 15. März unterscheiden: Zwei Meter Sicherheitsabstand, beschränkte Besucherzahl, Maske tragen, kein Handschlag beim Friedensgruß oder beim Abschied an der Tür, Abendmahl nur unter besonderen, sehr strikten Hygienevorschriften. Persönlich finde ich besonders traurig, zumal am Sonntag Kantate, dass wir nicht miteinander singen können. Gemeinsames Singen hat die höchste Ansteckungsgefahr, wie bittere Erfahrungen von Chören in anderen Ländern zeigen. Vieles, was christliche Gemeinschaft spürbar macht, wird weiter nicht möglich sein. Umso mehr bleibt es unsere Aufgabe, dass wir konzentriert aufeinander hören und einander wahrnehmen.

Wir werden uns voraussichtlich noch lange in einer veränderten „Normalität“ einrichten und kreative Wege suchen müssen, um „dem Herrn ein neues Lied zu singen“. Ich hoffe sehr, dass es gelingt, in den Regionen vielfältige Gottesdienstkonzepte zu entwickeln, die zwei zentrale Anliegen verknüpfen: Niemand wird gesundheitlich gefährdet und möglichst viele hören Gottes frohe Botschaft in analogen und digitalen Gottesdiensten. Darum möchte ich die Verantwortlichen ermuntern, weiterhin kreativ zu sein und Verschiedenes zu kombinieren, ohne das Neue zusätzlich zu allem Bisherigen anzubieten. Vielmehr: Wer eine große Kirche hat, feiert Kurzgottesdienste im Kirchengebäude; wer einen großen Platz oder eine große Wiese und eine gute Lautsprecheranlage hat, feiert Gottesdienste auf dem Klappstuhl im Freien; die dritten feiern miteinander am Telefon und die vierten stellen einen Gottesdienst ins Internet. Nicht alle müssen alles machen. Darum werden manche Gemeinden warten, bis sie wieder Gottesdienste in Kirchenräumen feiern. Die Situation vor Ort ist unterschiedlich und soll vor Ort verantwortlich entschieden werden. Dazu möchte ich ausdrücklich ermutigen.

Die „neue Normalität“ wird uns weiterhin Geduld, Besonnenheit und Durchhaltevermögen abverlangen. Wie Noah in der Arche, so sitzen wir weiterhin und hoffen, dass die Katastrophe vorbeigeht; wir werden Tauben und Raben aussenden und warten, welche Botschaft sie uns bringen. Und das Land wird anders aussehen, wenn die Pandemie vorbei ist. Doch Gottes Bogen leuchtet über uns und sagt uns seinen Segen und Schutz zu. Er verspricht uns: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (Gen 8,22)

Wir haben in den letzten Wochen viel Neues entdeckt und trotz der Unterbrechung vieler kirchlicher Angebote wesentliche Seiten an Kirche mit geschärften Sinnen wahrgenommen. Wir haben gelernt, wie wichtig Sorgenetze in unserer Gesellschaft sind und welche Bedeutung Seelsorge hat, damit niemand ganz allein ist, auch im Sterben nicht. Wir haben Wege gesucht, damit die, denen alles zu viel wird, sich ihren Kummer von der Seele reden können und Trost erleben und damit die, die um ihre Existenz fürchten – bei uns und weltweit – Solidarität erleben. All das wird es weiterhin brauchen. Wir können daran wachsen und entdecken, worauf es ankommt: Den Hunger nach Leben und die Sorge um Leben klug miteinander zu verbinden. Das ist für die Kirche keine völlig neue Herausforderung, wie ein Blick ins Neue Testament zeigt. Darum gilt auch für uns, was Paulus der Gemeinde in Rom schreibt:

„Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet, teilt das, was ihr habt und seid gastfreundlich.“ (Röm 12,12f)

Einen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen

Dr. Beate Hofmann
Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Orgel ist in die Martinskirche zurückgekehrt

Pünktlich zu Ostern sollte sie fertig sein, die Orgel in der Martinskirche in Altenhaßlau. Wegen der Renovierung der Kirche war sie seit 2017 verpackt und teilweise ausgelagert. Nun konnte Orgelbaumeister Andreas Schmidt aus Altenhaßlau, der die Orgel im Jahre 1998 für die Martinskirche gebaut hatte, die Orgel nach gründlicher Reinigung und Überarbeitung wieder in der Martinskirche aufbauen. Damit findet die Innenrenovierung auch optisch ihren Abschluss und die Martinskirche präsentiert sich den Besucherinnen und Besuchern in einem neuen, einheitlichen Gewand.

Damit – vor allem die Gemeindeglieder – einen Eindruck vom Klang der Orgel erhalten, hat der Orgelsachverständige und Kantor Klaus Vogt, Bad Orb, zwei Orgelstücke ‚Zwischen Karfreitag und Ostern‘ auf der Orgel eingespielt: J.S. Bach: Orgelchoral über „O Haupt voll Blut und Wunden“ und eine eigene Improvisation über „Christ ist erstanden“ als Klang-Mosaik zur Vorstellung verschiedener Register der überarbeiteten Orgel. Die Aufnahme stammt von Rudi Schnürer, Altenhaßlau.

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